Unsere Autoren #2

Bei der heutigen Vorstellung handelt es sich um Annedore Friedrich, sie ist die Autorin des Initialen-Titels 32.

Zur Autorin

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Die Autorin: Annedore Friedrich

Annedore Friedrich, geb. 1991, studierte Buchwissenschaft und Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nachdem ihr besonderes Interesse für Kinderbücher und Digitalthemen geweckt war, beschäftigte sie sich in ihrer Bachelorthesis mit Bilderbuch-Apps und erhielt für diese Arbeit den Deutschen Lesepreis. Als sie auf der Frankfurter Buchmesse 2014 zum ersten Mal von Augmented Reality hörte, war sie sofort fasziniert von der Kombination aus klassischem Bilderbuch mit virtuellen Zusatzinhalten. In ihrer Masterthesis Augmented Reality im Kinderbuch testete sie daher multimediale Hybridprodukte mit Kindergartenkindern. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie im Produktmanagement eines Düsseldorfer Start-Ups.

Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Ich habe mich schon immer sehr für Kinder- und Jugendliteratur interessiert. Im Studium kamen dann Neue Medien, aktuelle Tendenzen in der Verlagsbranche (insbesondere im Bilderbuchmarkt) und frühkindlicher Spracherwerb als Forschungsinteressen hinzu.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Das war zwar nicht direkt beim Schreiben, aber die schönsten und auch lustigsten Momente während der Masterthesis habe ich definitiv in den beiden Kindergärten erlebt, in denen ich einen Praxistest mit AR-Kinderbücher durchgeführt habe. Die Offenheit und Neugierde der Kinder hat mich fasziniert und begeistert. Das hat einfach richtig Freude gemacht mit den Kids. Was mir außerdem viel Spaß gemacht hat: die AR-Apps auszuprobieren (virtuelle Brillenanprobe auf misterspex etc.) sowie die Fahrt nach Hamburg zu StoryDocks und Carlsen für die Experteninterviews mit den Verlagen.

Der schlimmste Moment war hingegen das Lesen eines ziemlich kniffligen, englischen Fachartikels zu Augmented Reality. Dabei hatte ich zwischendurch das Gefühl, eher Informatik zu studieren, als Buchwissenschaft.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich wollte schon mit 12 Jahren, als ich zum ersten Mal von dem Beruf Lektor gehört habe, genau das später machen (an dem Berufswunsch hat sich übrigens bis heute nichts geändert). Nach dem Abi erschien mir Buchwissenschaft demnach als geeigneter Studiengang dafür.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Besonders gefallen haben mir die vielen Vorträge von Experten aus der Praxis, die Veranstaltungen zum Kinder-/Jugendbuchmarkt sowie die Bandbreite und Fülle der Themen und Schwerpunkte im Studium.

Mehr zu ihrem Werk Augmented Reality im Kinderbuch findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.


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Unsere Autoren #1

Ab heute beginnt eine vierteilige Blogpost-Serie die sich mit den neuen Autoren der Initialen 2017 befasst. Wir haben uns mit ihnen zusammengesetzt und ihnen einige Fragen gestellt, die wir nun mit euch teilen möchten. Dies gibt die Möglichkeit, die Personen, die hinter den Veröffentlichungen stehen, ein Stück näher kennen zu lernen.
Jeden Tag werden wir einen weiteren Autoren vorstellen, also schaut regelmäßig vorbei.

Heute beschäftigen wir uns mit der Autorin des Initialen-Titels 31: Lisa Eckstein.

Zur Autorin

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Die Autorin: Lisa Eckstein

Lisa Eckstein wurde 1991 in Lahnstein geboren und wuchs in Koblenz auf. Vor ihrem Studium sammelte sie bereits durch eine Lehre zur Buchhändlerin Erfahrungen in der Branche. Den Bachelor of Arts in Buchwissenschaft erlangte sie im Sommersemester 2016 mit der vorliegenden Arbeit Das ultimative Anti-E-Book? Der Roman „S. . Im Beifach studierte sie Komparatistik/Europäische Literatur. Zurzeit belegt sie den Masterstudiengang Verlags- und Handelsmanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig. Einblicke in die Verlagspraxis erhält sie parallel seit 2015 durch ihre Arbeit für Springer VS in Wiesbaden. Dort übernimmt sie das Korrektorat von Buchprojekten aus der Sozialwissenschaft und betreut Rechteanfragen. Zudem absolvierte sie ein Praktikum im Lektorat Literatur und Sachbuch bei DuMont in Köln.

Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Im Bachelorstudium fand ich die Bereiche, die sich mit Materialität und Gestaltung auseinandersetzen besonders spannend. Im Moment sind es produkt- und programmpolitische Fragestellungen, die mich besonders interessieren.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Einen richtig schlimmen Moment beim Schreiben gab es nicht wirklich. Ein Moment, der mir Mut abgerungen hat, war der, in dem ich mich für das Streichen eines Kapitels entschieden habe. Schlimmer fand ich es, am Ende die gedruckte Arbeit auf Vollständigkeit zu überprüfen, ohne noch auf mögliche Fehler im Text zu achten.
Am schönsten war der Moment beim Schreiben, in dem alles zusammengepasst hat; in dem ich in der Literatur Bekräftigungen meiner eigenen Thesen gefunden habe und die Ansätze, die ich für meine Analyse herangezogen habe, gegenseitig auf sich verwiesen, sodass sich die Arbeit für mich am Ende „rund“ anfühlte.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Die Buchwissenschaft schien mir schon in meiner Schulzeit eine spannende Disziplin – erste Einblicke erhielt ich auf dem Tag der offenen Tür der Universität. Um zunächst die Buchbranche aus der praktischen Perspektive heraus kennenzulernen habe ich dann nach dem Abitur die Ausbildung zur Buchhändlerin absolviert. Im Anschluss hatte ich Lust auf die Theorie, habe mich bewusst für die Buchwissenschaft entschieden und mich im Studiengang gleich wohl gefühlt.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Gut gefallen hat mir die Vielfalt der Lehrveranstaltungen, sodass es neben den historischen Aspekten in der Buchwissenschaft auch um aktuelle Entwicklungen in der Buch- und Medienwelt ging. Durch die freie Auswahl der Hausarbeitsthemen blieb immer Raum, einen Themenkomplex den individuellen Interessen nach weiter zu ergründen.

Was war der Originaltitel deiner Arbeit?
Der originale Titel war „Das ultimative Anti-E-Book? – Der Roman ʻS.ʼ von J J Abrams und Doug Dorst“. Es hat sich also nur die Schreibweise ein wenig verändert.

Falls ihr jetzt neugierig auf den Titel geworden seid, dann kommt ihr hier zu der Seite mit allen wichtigen Informationen über Das ultimative Anti-E-Book?

Neues Initialen Design

Seit einigen Wochen arbeiten wir nun schon unter Hochdruck an den neuen Titeln der Reihe Initialen. Die Herstellung ist inzwischen so gut wie abgeschlossen, während wir vom Marketing Team bereits bei der Planung der Release-Party und einem Messeauftritt aktiv sind. Näheres darüber werdet ihr im Laufe der Zeit noch erfahren.

Wir möchten euch nun an unserer Arbeit teilhaben lassen und präsentieren mit diesem Blog Post unser neues Initialen Design! Wie zu erkennen ist, wurde das helle Türkis der vergangenen Jahre übernommen, um so die Zusammengehörigkeit der gesamten Reihe zu unterstreichen, jedoch wurde die zweite Farbe in einen dunklen Anthrazitton geändert.
Auch die Ausrichtung der einzelnen Bestandteile des Covers hat eine kleine Überarbeitung erhalten. Die neuen Key-Visual-Farben werden sich dieses Jahr in allen Bereichen wiederfinden, sei es in den Werbemitteln oder auf unseren Social Media Kanälen.

Unser neues Initialen-Signet

Eine weitere Neuheit ist unser neues, extra für die Initialen Reihe gestaltetes Signet. Es verbindet das typische Initialen „I“, das sich unter anderem auf den Covern befindet, mit dem Logo der Mainzer Buchwissenschaft, die das Projekt ins Leben gerufen hat.
Ihr seht also, dass wir bereits fleißig dabei sind den Initialen 2017 unseren eigenen Stempel aufzudrücken. Über unsere Fortschritte halten wir euch in der nächsten Zeit über diesen Blog auf dem Laufenden. Diese werden zudem auf unserer Facebook Seite zu finden sein. Schaut bei Gelegenheit doch auch dort vorbei. So viel erst einmal zu unserem neuen Design Konzept, welches ihr euch genauer auf diesem Blog, auf Facebook und den bald erscheinenden Werbemitteln anschauen könnt.

Unsere Releaseparty

… war ein voller Erfolg!

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Am vergangenen Montagabend war es endlich so weit. Nach mehrmonatiger Vorbereitung konnten wir endlich die neuen Initialen präsentieren. Unser Dank gilt dabei auch und vor allem Angie Timplan, die uns als leitende Kraft durch alle Schwierigkeiten begleitet hat.

In kleinen Gesprächsrunden haben zunächst die Dozenten eine kurze Einführung in die IMG_8946von ihnen betreuten Arbeiten gegeben. Anschließend erfolgten die Interviews mit Dozenten und den Autorinnen in denen, neben selbstverständlich auch inhaltlichen Fragen, Probleme und Erfolge beim Schreiben der Abschlussarbeiten beantwortet wurden.

 

Anschließend hat uns das gute Wetter noch die Gelegenheit gegeben, mit einem (oder auch zwei) Gläschen Sekt im Innenhof auf den erfolgreichen Abschluss anzustoßen.

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal den Autorinnen Frau Blessmann, Frau Meyer,IMG_8961 Frau Matthes und Frau Holitzner und möchten uns herzlich für Ihre Teilnahme an dem Projekt bedanken.

Die fertigen Initialen werden bald als Print-On-Demand und EPub erhältlich sein.

 

 

Damit verabschieden wir uns, sagen „Danke!“ und bis bald!

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Die neuen Bücher sind online!

Ab heute sind die nächste vier Bände der Initialen Reihe online und wir können euch die Werke vorstellen, an denen dieses Semester gearbeitet wurde! 🙂

Wer möchte kann sich über Bücher > 2016 über die Neuzugänge und die Autoren informieren! Dazu gehören:

Band 27: Leseförderung in den Niederlanden

Band 28: Kritik an Autorschaft und Literaturbetrieb am Beispiel ausgewählter Episoden der Serie „Die Simpsons“

Band 29: Der aktuelle gesellschaftliche Wertekosmos und seine Spiegelung auf dem deutschen Buchmarkt

Band 30: Bibliotherapie

 

Und nicht vergessen: Am Montag steigt die Release-Party ab 18:00 Uhr im P11. Sagt doch direkt zu: Releaseparty der neuen Initialen  auf Facebook.