Mainzer Minipressenmesse 2017

Die vergangenen Tage waren wir vom Initialen-Marketing auf der Mainzer Minipressenmesse zu finden. Zusammen mit den Leuten des typografischen Kalenders, haben wir die Mainzer Buchwissenschaft vertreten und unsere neuen Titel präsentiert.

Bevor also morgen unsere Release-party stattfindet, wollten wir mit euch ein paar Eindrücke der Messe teilen, und hoffen, euch morgen zahlreich bei der Abschlusspräsentation zu sehen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Hinter den Kulissen

Die diesjährigen Titel stehen nur wenige Tage vor ihrem offiziellen Release. Wer auf der Minipressenmesse war, konnte exklusiv schon einen Blick auf und in die Bücher werfen.

Die Herstellung hat wieder ihr Bestes gegeben, um die Titel pünktlich fertigzustellen. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen kleinen Einblick in ihre Arbeit, welche auch beim schönsten Wetter im Keller des Philosophikums stattfinden musste.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die fertigen Bücher werden selbstverständlich auch auf der Release-Party am Dienstag, den 04. Juli, zur Anschauung bereitliegen. Wir würden uns über eure Teilnahme freuen.

Unsere Autoren #4

Die heutige und letzte Autorin veröffentlichte ihre Masterarbeit unter dem Initialen-Titel 34: Franziska Steuer.

Zur Autorin

DSC00583

Die Autorin: Franziska Steuer

Franziska Steuer wurde 1992 in Worms am Rhein geboren und absolvierte ihren Bachelor in Buchwissenschaft, mit dem Nebenfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Mainz. Wegen ihres großen Interesses an historischer Forschung, speziell den Entwicklungen von Verlagen und dem Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert, entschied sie sich ihr Studium im Masterstudiengang der Mainzer Buchwissenschaft fortzusetzen.
Nach Abgabe ihrer Thesis verbrachte Frau Steuer den Beginn des Jahres 2017 im Ausland, um unter anderem durch Südostasien zu reisen.

Das Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Vor allem die historische Forschung hat mir große Freude gemacht, speziell die Entwicklungen von Verlagen und Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert. Das spiegelt sich in der Themenwahl meiner Masterarbeit

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Der schönste Moment beim Schreiben war die Tatsache, dass ich meine selbstgesteckte Deadline einhalten konnte, um noch genug Zeit für alle Korrekturgänge und das Binden der Arbeit zu haben. Das gebundene Exemplar in der Hand halten zu können und zu wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, hat mich sehr zufrieden gemacht. Gleichzeitig beginnt dann das Zittern, ob die Betreuer das auch so sehen.
Glück im Unglück hatte ich mit der Themenwahl meiner Masterarbeit. Zunächst wollte ich über wissenschaftliche Verlage im Bereich der Physik schreiben, aber dieses Thema hatte jemand bereits einige Semester zuvor bearbeitet. Frau Professor Dr. Schneider war es dann, die mir die Soziologie als potenzielles Studienfeld vorschlug und es war eine richtige Entscheidung, dieses Thema in meiner Masterarbeit anzugehen!

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich habe schon immer gerne gelesen und neben dem Inhalt hatte ich bereits in der Jugend ein Faible für „schöne“ Bücher (ansprechende Einbände, Lesebändchen, die Optik im Bücherregal). Dazu kam ein Interesse für Geschichte und Deutsch. Als ich nach dem Abitur von dem Studiengang Buchwissenschaft erfuhr, schrieb ich mich frei von jeglicher Erwartungshaltung ein und nach dem ersten Semester war ich voll und ganz davon überzeugt, dass dies genau mein Studienfach war. In der Kombination mit Allgemeiner und Vergleichender Literatur habe ich alles über Inhalt und Form dieses Mediums gelernt.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Das Studium war eine fruchtbare Zeit für mich, die ich mit einem Semester Studium Generale zwischen den letzten Veranstaltungen im Master und der tatsächlichen Anmeldung der Masterarbeit sogar ein bisschen verlängert habe. In jeder (BuWi-)Veranstaltung habe ich etwas neues, spannendes gelernt und genau das hat das Studium für mich ausgemacht: zusammen mit Gleichgesinnten lernen, forschen und diskutieren.

Unsere Autoren #3

Bei der dritten Autorin, dieses Jahres, handelt es sich um Emmelie Öden. Sie verfasste den Initialen-Titel 33, Rechtsextreme Verlage in Deutschland. Falls ihr mehr zu diesem Werk erfahren wollt, folgt einfach dem Link.

Zur Autorin

Emmelie_Öden1

Die Autorin: Emmelie Öden

Die 1991 geborene Emmelie Öden absolvierte ihren Bachelor an der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit der Fächerwahl Buchwissenschaft und Komparatistik. Damit Wissenschaft nicht zum Selbstzweck wird, bindet Frau Öden gerne gesamtgesellschaftlich relevante Themen in ihre Forschung ein. Dies konnte sie auch in ihrer Abschlussarbeit Rechte Verlage in Deutschland 2016. Eine Bestandsaufnahme umsetzenDerzeit ist sie im 2. Semester ihres Master Studiums in Weltliteratur, bei dem der Schwerpunkt erneut auf Buchwissenschaft liegt. Praktische Erfahrungen sammelt sie derzeit in der Stiftung Lesung im Bereich der Kommunikation & PR.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Der schönste Moment war eigentlich, die gedruckte Arbeit in der Hand zu haben und sicher zu wissen: jetzt bin ich fertig! Gar nicht mal, weil das Schreiben ein Ende hatte, sondern, weil ich stolz war auf das, was ich geleistet habe. Generell habe ich gerne an der BA gearbeitet. Abgesehen von dem Zeitdruck, den es bei einer BA am Institut leider gibt, habe ich die Zeit somit insgesamt positiv in Erinnerung.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich habe 2012 angefangen Publizistik zu studieren, wofür ich extra aus dem Norden hergezogen bin. Das Fach hat mir gar nicht zugesagt: zu viel Facebook, zu wenig Persönlichkeit. Von Buchwissenschaft habe ich dann eigentlich erst in Mainz erfahren und es für eine gute Alternative der Publizistik befunden: Es geht auch um Medien, aber es ist viel konkreter, historischer orientiert, näher an der Praxis und bodenständiger.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Die Vielfalt, die Anwendbarkeit und die vielen praktischen Angebote wie z.B. der DTP-Raum. Schlimm finde ich allerdings, dass es gar keine Wahlmöglichkeiten gibt: Jedes Fach ist vorgeschrieben. In dieser Hinsicht unterscheidet es sich leider gar nicht von der Schule. Das Institut hat m. E. massiven Lehrenden-Mangel, deshalb ist eigentlich jede Übung / Seminar überfüllt und es können keine unterschiedlichen Kurse angeboten werden (wie ich das etwa aus der Komparatistik kenne: 3 Seminare zu einem Thema mit je 5-15 Leuten).

Die Initialen auf der Minipressenmesse!

Statt der heutigen Autorenvorstellung, gibt es heute eine kleine Ankündigung! Das Marketing-Team der Initialen wird während der gesamten Dauer der Minipressenmesse vor Ort sein.
Die Messe findet vom 29. Juni bis zum 2. Juli in der Rheingoldhalle statt. Mehr Infos zur Messe erhaltet ihr hier http://www.minipresse.de.
Ihr findet uns am Stand der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Wenn ihr Interesse habt schaut doch mal vorbei! Gerne beantworten wir auch eure Fragen!

Morgen geht es dann auch weiter mit der Vorstellung, der nächsten Autorin, also bleibt gespannt.