Unsere Autoren #4

Die heutige und letzte Autorin veröffentlichte ihre Masterarbeit unter dem Initialen-Titel 34: Franziska Steuer.

Zur Autorin

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Die Autorin: Franziska Steuer

Franziska Steuer wurde 1992 in Worms am Rhein geboren und absolvierte ihren Bachelor in Buchwissenschaft, mit dem Nebenfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Mainz. Wegen ihres großen Interesses an historischer Forschung, speziell den Entwicklungen von Verlagen und dem Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert, entschied sie sich ihr Studium im Masterstudiengang der Mainzer Buchwissenschaft fortzusetzen.
Nach Abgabe ihrer Thesis verbrachte Frau Steuer den Beginn des Jahres 2017 im Ausland, um unter anderem durch Südostasien zu reisen.

Das Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Vor allem die historische Forschung hat mir große Freude gemacht, speziell die Entwicklungen von Verlagen und Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert. Das spiegelt sich in der Themenwahl meiner Masterarbeit

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Der schönste Moment beim Schreiben war die Tatsache, dass ich meine selbstgesteckte Deadline einhalten konnte, um noch genug Zeit für alle Korrekturgänge und das Binden der Arbeit zu haben. Das gebundene Exemplar in der Hand halten zu können und zu wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, hat mich sehr zufrieden gemacht. Gleichzeitig beginnt dann das Zittern, ob die Betreuer das auch so sehen.
Glück im Unglück hatte ich mit der Themenwahl meiner Masterarbeit. Zunächst wollte ich über wissenschaftliche Verlage im Bereich der Physik schreiben, aber dieses Thema hatte jemand bereits einige Semester zuvor bearbeitet. Frau Professor Dr. Schneider war es dann, die mir die Soziologie als potenzielles Studienfeld vorschlug und es war eine richtige Entscheidung, dieses Thema in meiner Masterarbeit anzugehen!

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich habe schon immer gerne gelesen und neben dem Inhalt hatte ich bereits in der Jugend ein Faible für „schöne“ Bücher (ansprechende Einbände, Lesebändchen, die Optik im Bücherregal). Dazu kam ein Interesse für Geschichte und Deutsch. Als ich nach dem Abitur von dem Studiengang Buchwissenschaft erfuhr, schrieb ich mich frei von jeglicher Erwartungshaltung ein und nach dem ersten Semester war ich voll und ganz davon überzeugt, dass dies genau mein Studienfach war. In der Kombination mit Allgemeiner und Vergleichender Literatur habe ich alles über Inhalt und Form dieses Mediums gelernt.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Das Studium war eine fruchtbare Zeit für mich, die ich mit einem Semester Studium Generale zwischen den letzten Veranstaltungen im Master und der tatsächlichen Anmeldung der Masterarbeit sogar ein bisschen verlängert habe. In jeder (BuWi-)Veranstaltung habe ich etwas neues, spannendes gelernt und genau das hat das Studium für mich ausgemacht: zusammen mit Gleichgesinnten lernen, forschen und diskutieren.

Unsere Autoren #3

Bei der dritten Autorin, dieses Jahres, handelt es sich um Emmelie Öden. Sie verfasste den Initialen-Titel 33, Rechtsextreme Verlage in Deutschland. Falls ihr mehr zu diesem Werk erfahren wollt, folgt einfach dem Link.

Zur Autorin

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Die Autorin: Emmelie Öden

Die 1991 geborene Emmelie Öden absolvierte ihren Bachelor an der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit der Fächerwahl Buchwissenschaft und Komparatistik. Damit Wissenschaft nicht zum Selbstzweck wird, bindet Frau Öden gerne gesamtgesellschaftlich relevante Themen in ihre Forschung ein. Dies konnte sie auch in ihrer Abschlussarbeit Rechte Verlage in Deutschland 2016. Eine Bestandsaufnahme umsetzenDerzeit ist sie im 2. Semester ihres Master Studiums in Weltliteratur, bei dem der Schwerpunkt erneut auf Buchwissenschaft liegt. Praktische Erfahrungen sammelt sie derzeit in der Stiftung Lesung im Bereich der Kommunikation & PR.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Der schönste Moment war eigentlich, die gedruckte Arbeit in der Hand zu haben und sicher zu wissen: jetzt bin ich fertig! Gar nicht mal, weil das Schreiben ein Ende hatte, sondern, weil ich stolz war auf das, was ich geleistet habe. Generell habe ich gerne an der BA gearbeitet. Abgesehen von dem Zeitdruck, den es bei einer BA am Institut leider gibt, habe ich die Zeit somit insgesamt positiv in Erinnerung.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich habe 2012 angefangen Publizistik zu studieren, wofür ich extra aus dem Norden hergezogen bin. Das Fach hat mir gar nicht zugesagt: zu viel Facebook, zu wenig Persönlichkeit. Von Buchwissenschaft habe ich dann eigentlich erst in Mainz erfahren und es für eine gute Alternative der Publizistik befunden: Es geht auch um Medien, aber es ist viel konkreter, historischer orientiert, näher an der Praxis und bodenständiger.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Die Vielfalt, die Anwendbarkeit und die vielen praktischen Angebote wie z.B. der DTP-Raum. Schlimm finde ich allerdings, dass es gar keine Wahlmöglichkeiten gibt: Jedes Fach ist vorgeschrieben. In dieser Hinsicht unterscheidet es sich leider gar nicht von der Schule. Das Institut hat m. E. massiven Lehrenden-Mangel, deshalb ist eigentlich jede Übung / Seminar überfüllt und es können keine unterschiedlichen Kurse angeboten werden (wie ich das etwa aus der Komparatistik kenne: 3 Seminare zu einem Thema mit je 5-15 Leuten).

Die Initialen auf der Minipressenmesse!

Statt der heutigen Autorenvorstellung, gibt es heute eine kleine Ankündigung! Das Marketing-Team der Initialen wird während der gesamten Dauer der Minipressenmesse vor Ort sein.
Die Messe findet vom 29. Juni bis zum 2. Juli in der Rheingoldhalle statt. Mehr Infos zur Messe erhaltet ihr hier http://www.minipresse.de.
Ihr findet uns am Stand der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Wenn ihr Interesse habt schaut doch mal vorbei! Gerne beantworten wir auch eure Fragen!

Morgen geht es dann auch weiter mit der Vorstellung, der nächsten Autorin, also bleibt gespannt.

Unsere Autoren #2

Bei der heutigen Vorstellung handelt es sich um Annedore Friedrich, sie ist die Autorin des Initialen-Titels 32.

Zur Autorin

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Die Autorin: Annedore Friedrich

Annedore Friedrich, geb. 1991, studierte Buchwissenschaft und Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nachdem ihr besonderes Interesse für Kinderbücher und Digitalthemen geweckt war, beschäftigte sie sich in ihrer Bachelorthesis mit Bilderbuch-Apps und erhielt für diese Arbeit den Deutschen Lesepreis. Als sie auf der Frankfurter Buchmesse 2014 zum ersten Mal von Augmented Reality hörte, war sie sofort fasziniert von der Kombination aus klassischem Bilderbuch mit virtuellen Zusatzinhalten. In ihrer Masterthesis Augmented Reality im Kinderbuch testete sie daher multimediale Hybridprodukte mit Kindergartenkindern. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie im Produktmanagement eines Düsseldorfer Start-Ups.

Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Ich habe mich schon immer sehr für Kinder- und Jugendliteratur interessiert. Im Studium kamen dann Neue Medien, aktuelle Tendenzen in der Verlagsbranche (insbesondere im Bilderbuchmarkt) und frühkindlicher Spracherwerb als Forschungsinteressen hinzu.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Das war zwar nicht direkt beim Schreiben, aber die schönsten und auch lustigsten Momente während der Masterthesis habe ich definitiv in den beiden Kindergärten erlebt, in denen ich einen Praxistest mit AR-Kinderbücher durchgeführt habe. Die Offenheit und Neugierde der Kinder hat mich fasziniert und begeistert. Das hat einfach richtig Freude gemacht mit den Kids. Was mir außerdem viel Spaß gemacht hat: die AR-Apps auszuprobieren (virtuelle Brillenanprobe auf misterspex etc.) sowie die Fahrt nach Hamburg zu StoryDocks und Carlsen für die Experteninterviews mit den Verlagen.

Der schlimmste Moment war hingegen das Lesen eines ziemlich kniffligen, englischen Fachartikels zu Augmented Reality. Dabei hatte ich zwischendurch das Gefühl, eher Informatik zu studieren, als Buchwissenschaft.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich wollte schon mit 12 Jahren, als ich zum ersten Mal von dem Beruf Lektor gehört habe, genau das später machen (an dem Berufswunsch hat sich übrigens bis heute nichts geändert). Nach dem Abi erschien mir Buchwissenschaft demnach als geeigneter Studiengang dafür.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Besonders gefallen haben mir die vielen Vorträge von Experten aus der Praxis, die Veranstaltungen zum Kinder-/Jugendbuchmarkt sowie die Bandbreite und Fülle der Themen und Schwerpunkte im Studium.

Mehr zu ihrem Werk Augmented Reality im Kinderbuch findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.


Unsere Autoren #1

Ab heute beginnt eine vierteilige Blogpost-Serie die sich mit den neuen Autoren der Initialen 2017 befasst. Wir haben uns mit ihnen zusammengesetzt und ihnen einige Fragen gestellt, die wir nun mit euch teilen möchten. Dies gibt die Möglichkeit, die Personen, die hinter den Veröffentlichungen stehen, ein Stück näher kennen zu lernen.
Jeden Tag werden wir einen weiteren Autoren vorstellen, also schaut regelmäßig vorbei.

Heute beschäftigen wir uns mit der Autorin des Initialen-Titels 31: Lisa Eckstein.

Zur Autorin

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Die Autorin: Lisa Eckstein

Lisa Eckstein wurde 1991 in Lahnstein geboren und wuchs in Koblenz auf. Vor ihrem Studium sammelte sie bereits durch eine Lehre zur Buchhändlerin Erfahrungen in der Branche. Den Bachelor of Arts in Buchwissenschaft erlangte sie im Sommersemester 2016 mit der vorliegenden Arbeit Das ultimative Anti-E-Book? Der Roman „S. . Im Beifach studierte sie Komparatistik/Europäische Literatur. Zurzeit belegt sie den Masterstudiengang Verlags- und Handelsmanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig. Einblicke in die Verlagspraxis erhält sie parallel seit 2015 durch ihre Arbeit für Springer VS in Wiesbaden. Dort übernimmt sie das Korrektorat von Buchprojekten aus der Sozialwissenschaft und betreut Rechteanfragen. Zudem absolvierte sie ein Praktikum im Lektorat Literatur und Sachbuch bei DuMont in Köln.

Interview

Was sind/waren Forschungsinteressen?
Im Bachelorstudium fand ich die Bereiche, die sich mit Materialität und Gestaltung auseinandersetzen besonders spannend. Im Moment sind es produkt- und programmpolitische Fragestellungen, die mich besonders interessieren.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Einen richtig schlimmen Moment beim Schreiben gab es nicht wirklich. Ein Moment, der mir Mut abgerungen hat, war der, in dem ich mich für das Streichen eines Kapitels entschieden habe. Schlimmer fand ich es, am Ende die gedruckte Arbeit auf Vollständigkeit zu überprüfen, ohne noch auf mögliche Fehler im Text zu achten.
Am schönsten war der Moment beim Schreiben, in dem alles zusammengepasst hat; in dem ich in der Literatur Bekräftigungen meiner eigenen Thesen gefunden habe und die Ansätze, die ich für meine Analyse herangezogen habe, gegenseitig auf sich verwiesen, sodass sich die Arbeit für mich am Ende „rund“ anfühlte.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Die Buchwissenschaft schien mir schon in meiner Schulzeit eine spannende Disziplin – erste Einblicke erhielt ich auf dem Tag der offenen Tür der Universität. Um zunächst die Buchbranche aus der praktischen Perspektive heraus kennenzulernen habe ich dann nach dem Abitur die Ausbildung zur Buchhändlerin absolviert. Im Anschluss hatte ich Lust auf die Theorie, habe mich bewusst für die Buchwissenschaft entschieden und mich im Studiengang gleich wohl gefühlt.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Gut gefallen hat mir die Vielfalt der Lehrveranstaltungen, sodass es neben den historischen Aspekten in der Buchwissenschaft auch um aktuelle Entwicklungen in der Buch- und Medienwelt ging. Durch die freie Auswahl der Hausarbeitsthemen blieb immer Raum, einen Themenkomplex den individuellen Interessen nach weiter zu ergründen.

Was war der Originaltitel deiner Arbeit?
Der originale Titel war „Das ultimative Anti-E-Book? – Der Roman ʻS.ʼ von J J Abrams und Doug Dorst“. Es hat sich also nur die Schreibweise ein wenig verändert.

Falls ihr jetzt neugierig auf den Titel geworden seid, dann kommt ihr hier zu der Seite mit allen wichtigen Informationen über Das ultimative Anti-E-Book?