Unsere Autoren #3

Bei der dritten Autorin, dieses Jahres, handelt es sich um Emmelie Öden. Sie verfasste den Initialen-Titel 33, Rechtsextreme Verlage in Deutschland. Falls ihr mehr zu diesem Werk erfahren wollt, folgt einfach dem Link.

Zur Autorin

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Die Autorin: Emmelie Öden

Die 1991 geborene Emmelie Öden absolvierte ihren Bachelor an der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit der Fächerwahl Buchwissenschaft und Komparatistik. Damit Wissenschaft nicht zum Selbstzweck wird, bindet Frau Öden gerne gesamtgesellschaftlich relevante Themen in ihre Forschung ein. Dies konnte sie auch in ihrer Abschlussarbeit Rechte Verlage in Deutschland 2016. Eine Bestandsaufnahme umsetzenDerzeit ist sie im 2. Semester ihres Master Studiums in Weltliteratur, bei dem der Schwerpunkt erneut auf Buchwissenschaft liegt. Praktische Erfahrungen sammelt sie derzeit in der Stiftung Lesung im Bereich der Kommunikation & PR.

Was war der schönste/schlimmste Moment beim Schreiben?
Der schönste Moment war eigentlich, die gedruckte Arbeit in der Hand zu haben und sicher zu wissen: jetzt bin ich fertig! Gar nicht mal, weil das Schreiben ein Ende hatte, sondern, weil ich stolz war auf das, was ich geleistet habe. Generell habe ich gerne an der BA gearbeitet. Abgesehen von dem Zeitdruck, den es bei einer BA am Institut leider gibt, habe ich die Zeit somit insgesamt positiv in Erinnerung.

Warum hast du Buchwissenschaft studiert?
Ich habe 2012 angefangen Publizistik zu studieren, wofür ich extra aus dem Norden hergezogen bin. Das Fach hat mir gar nicht zugesagt: zu viel Facebook, zu wenig Persönlichkeit. Von Buchwissenschaft habe ich dann eigentlich erst in Mainz erfahren und es für eine gute Alternative der Publizistik befunden: Es geht auch um Medien, aber es ist viel konkreter, historischer orientiert, näher an der Praxis und bodenständiger.

Was hat dir am (BuWi-)Studium besonders gefallen?
Die Vielfalt, die Anwendbarkeit und die vielen praktischen Angebote wie z.B. der DTP-Raum. Schlimm finde ich allerdings, dass es gar keine Wahlmöglichkeiten gibt: Jedes Fach ist vorgeschrieben. In dieser Hinsicht unterscheidet es sich leider gar nicht von der Schule. Das Institut hat m. E. massiven Lehrenden-Mangel, deshalb ist eigentlich jede Übung / Seminar überfüllt und es können keine unterschiedlichen Kurse angeboten werden (wie ich das etwa aus der Komparatistik kenne: 3 Seminare zu einem Thema mit je 5-15 Leuten).

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